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Ausflüge

Abgesehen von den zahlreichen mittelalterlichen Städten bietet die Gegend um das Country-Hotel  “I Calanchi” viele weitere landschaftlich und naturalistisch interessante Gebiete, in Tagesausflügen bequem besucht werden können.   Nachfolgend einige Tipps dazu:

NATIONALPARK GRAN SASSO UND MONTI DELLA LAGA – MONTAGNA DEI FIORI - MONTE PISELLI: ca. 50 Minuten. Auf den zirka 80 Touren und Wanderwegen dieses immensen Naturreservats kommt  man an Felsenkirchen, Einsiedeleien und Grotten   vorbei, die in dieser überraschenden Berglandschaft  überall verstreut sind.   Der Nationalpark ist überaus reich an Wäldern, Quellen, Wasserfällen, Wiesen, Hochebenen, steilen Gebirgskämmen und schwindelerregenden Felswänden. Kleine antike Ortschaften, Ausgrabungsstätten, Einsiedeleien, Kultstätten und die “Caiare” – kleine kegelförmige Steinhütten – bilden den Rahmen dieser unübertrefflichen Landschaft.  Der  Monte Piselli stellt eine Besonderheit dar, da er der einzige Berg mit Wintersportanlagen in Mittelitalien ist, der nur 30 Kilometer vom Meer entfernt ist, weshalb auch in der Wintersaison reger Betrieb herrscht.

MONTI SIBILLINI – MONTEMONACO  - MONTE VETTORE - LAGO DI PILATO: ca. 60 Minuten. Der Monte Vettore ist der höchste Berg der  Monti Sibillini und liegt im Süden der gleichnamigen Bergkette. Auf seinem Gipfel eröffnet sich ein herrliches Panorama, an klaren Tagen kann man im Osten sogar die Adria sehen. Es gibt hier die Möglichkeit zu zahlreichen wunderschönen Trekking- Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Bewirtschaftete Schutzhütten laden die  Wanderer auf ihrem Weg zum Gipfel zum Verweilen ein. In der Wintersaison ist das Gebiet ideal für jede Art von Extrem-Schisport, Schitouren und sogar Freestyle-Snowbord auf einer Naturpiste für wahre Kenner. Der  Lago di Pilato (eine Stunde Fußmarsch vom Monte Vettore entfernt)  ist der einzige natürliche See in der gesamten Region der Marken. Er ist ein Gletscherschürfsee, der sich in den Wintermonaten füllt und besitzt ein absolut außergewöhnliches Ökosystem, in dem eine einzigartige Krebsart endemisch vorkommt: der Chirocefalo del Marchesoni. Dieser kleine rote Krebs ist auch am Ufer gut sichtbar und lebt dort in großer Zahl. Da diese Krebsart weltweit einzigartig ist, wird alles unternommen, um sein Überleben zu garantieren. Es ist daher alles verboten, was das Gleichgewicht des Ökosystems beeinträchtigen könnte, allem voran das Baden im See. 

MONTI SIBILLINI – MONTEMONACO  -  MONTE SIBILLA & GROTTA DELLE FATE: ca. 60 Minuten. Der Gipfel bietet das schönste Panorama derMonti Sibillini, von denen der Berg auch seinen Namen hat und gehört zur Südkette der Monti Sibillini. Unterhalb des Gipfels, auf 2150 Metern Seehöhe befindet sich die Grotte der Sibylle, einer berühmten Sagengestalt. Die Gipfel der Monti Sibillini umgibt seit jeher ein Geheimnis, wie auch aus einigen Ortsbezeichnungen zu erkennen ist: Pizzo del Diavolo(Teufelsspitz), Cime del Redentore (Erlöserspitzen), Lago di Pilato (Pilatussee), Grotta delle Fate (Feengrotte), Gola dell'Infernaccio (Höllenschlucht), Monte Sibilla. Tatsächlich glaubte man viele Jahrhunderte lang, dass diese raue und unzugängliche Bergregion von Feen, Dämonen, Hexen und Sagengestalten bewohnt wäre.   Auf einem dieser Berggipfel wohnte der Sage nach die apenninische Sibylle, eine Gestalt aus der römischen Mythologie, die am Eingang ihrer Grotte die Zukunft vorhersagte und viele Rat suchende Menschen anzog. Die Sibylle ist in ganz Europa bekannt und inspirierte zahlreiche Schriftsteller und Komponisten zu ihren Werken, wie zum Beispiel Ariost (Der rasende Roland), Luigi Pulci (Morgante Maggiore), Antoine de la Sale, Tullia d'Aragona, Wagner. Heute noch ist es, wie Bergsteiger berichten, wegen der Steilheit und Unzugänglichkeit des Geländes,  äußerst schwierig, ins Innere der Grotte zu gelangen.  

MONTEFORTINO - GOLE DELL’INFERNACCIO – QUELLEN DES FLUSSES TENNA UND EINSIEDELEI DES SAN LEONARDO: ca. 60 Minuten. Die “ Gole dell'Infernaccio” sind  vom Fluss Tenna gegrabene Schluchten. Sie befinden sich im Gemeindegebiet Montefortino im Nationalpark der Monti Sibillini und gehören zu den schönsten Schluchten des  Apennins in Umbrien und den Marken. Die umliegenden Berge sind so hoch und alpin, dass sie gar nicht zum Apennin zu gehören scheinen und die Wälder dicht und undurchdringlich.   Der Pfad, der zur Einsiedelei führt, ist im ersten Teil ziemlich bequem und fällt dann rasch zum Tal hin ab, vorbei an den Berghängen bis zu den ersten Quellen und dem Fluss Tenna, der sich tief in die Felsen eingräbt. In dieser wilden und wasserreichen Landschaft, die gekennzeichnet ist von tiefen und engen Schluchten, dichtem Baumbewuchs aus Eiben, Ahorn und Buchen liegt auf einem mystischen Felsvorsprung die heutige Einsiedelei  San Leonardo, die auf den Resten einer alten Benediktinerklause errichtet wurde.  Die “Gole dell'Infernaccio” (Höllenschluchten) sind wichtige Wander- und Ausflugsziele, vor allem im Sommer, wegen der angenehmen Temperaturen.  

CASTELLUCCIO DI NORCIA & IL PIAN GRANDE: ca. 50 Minuten. Die Ortschaft Castelluccio liegt auf der Spitze eines Hügels auf dem gleichnamigen Hochplateau, einem der größten Mittelitaliens, im Nationalpark der Monti Sibillini auf einer Seehöhe von 1.452 Metern, was sie zur höchstgelegenen Ortschaft im Apennin macht.  Wölfe, Königsadler, Wanderfalken und zahlreiche andere endemische Arten sind nur die sichtbarsten Anzeichen des außergewöhnlichen Artenreichtums dieser zauberhaften Urlandschaft, in der sogar die Zeit still zu stehen scheint, um ihre einzigartige Schönheit zu bewahren. Ende Mai und Anfang Juli findet auf der Hochebene von Castelluccio  ein besonders wichtiges Ereignis statt, die Blüte. Mehrere Wochen lang wird die chromatische Eintönigkeit der Bergwiesen von einem Blumenmuster in allen Farben unterbrochen. Castelluccio di Norcia steht auch für gute Küche und guten Wein, Linsen, Würste und Käse, freien Flug, Paragleiten und Legenden.  

RIVIERA DEL CONERO: ca. 60 Minuten. Der Monte Conero ist ein Vorgebirge, das sich bis zum Meer erstreckt und der Landschaft bezaubernde Strände, Pflanzenreichtum und einen für diesen Teil der Adria einzigartigen Meeresgrund schenkt. Die Bergstraße, die von Ancona nach  Numana führt, ist zirka 21 km lang und bietet herrliche Ausblicke. Diese 5.800 Hektar große Naturoase mit 18 verschiedenen Wanderwegen  ist dank ihrer Zugehörigkeit zum Nationalpark des Conero streng geschützt.  Sie endet direkt am Meer, wo ihre weißen Kalkklippen für kristallklares Meer sorgen und entzückende kleine Buchten bilden.   Das Vorgebirge des Conero eignet sich auch ganz hervorragend für den Anbau von Rotwein. Ein Mikroklima, das von der Meeresbrise ständig erfrischt wird und ein kalkhaltiger karger aber starker Boden erlauben den Anbau der Rebsorte Montepulciano, die im Rosso Conero ihren einzigartigen Ausdruck findet.

GENGA – GROTTEN VON FRASASSI: ca. 1h und 10 Minuten. Steile Wände, wilde Felsen, rauschende Bäche und Flüsse , außergewöhnliche Felsformationen, großer botanischer Artenreichtum und auch  vom Menschen geschaffene Baudenkmäler, all dies findet man in Genga, deren antike Wurzeln von Fundstücken aus der Schlucht von Frasassi bezeugt werden.  Die noch intakten Mauern der mittelalterlichen Festung stammen aus dem 12. Jahrhundert.   Unweit von Genga trifft man auf die Schlucht von Frasassi, eine 2 km lange Klamm zwischen steilen Felswänden, die der Wildbach Sentino  in den Felsen gegraben hat.

DIE „SAMMEL SÜMPFE”: ca. 60 Minuten.Diese kleinen Seen stammen aus der Eiszeit und liegen in einer Senke an der Grenze zwischen dem Nationalpark der Monti Sibillini und dem Nationalpark Laga. Sie faszinieren den Besucher mit der natürlichen Schönheit ihrer Karstlandschaft, ihrer Quellen und ihrer Feuchtgebiete. Die Seen sind umgeben von ausgedehnten Wiesen, auf denen Kühe und Pferde weiden, die zur Tränke zu den “Sümpfen” gehen und das harmonische Bild, das sich dem Besucher in all seiner Pracht darbietet, abrunden.